„SmartInfusions“: Innovation für eine intelligente Patientenversorgung
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Nach zweieinhalb Jahren erfolgreicher Projektarbeit endet das Verbundprojekt „SmartInfusions“ am 30. Juni 2026. Gemeinsam mit den Projektpartnern arbeitete SITEC an Lösungen, die Infusionstherapien in der Onkologie sicherer, effizienter und stärker vernetzt machen sollen.
Mehr Sicherheit und Effizienz in der Infusionstherapie
Infusions- und Chemotherapien stellen hohe Anforderungen an sichere und effiziente Abläufe. Medikamente müssen exakt vorbereitet, eindeutig zugeordnet und zuverlässig verabreicht werden.
Im Rahmen des Projekts „SmartInfusions“ wurden intelligente medizinische Verbrauchsmittel und vernetzte Prozesse erforscht und entwickelt. Das Ziel bestand darin, klinische Abläufe zur lückenlosen Nachverfolgung zu automatisieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Patientensicherheit und zur Steigerung der Effizienz von Infusionen zu leisten. Gleichzeitig sollte das Pflegepersonal im klinischen Alltag entlastet werden.
Das Projektkonsortium setzte sich aus der ConnCons GmbH als Projektkoordinator und maßgeblicher Treiber bei der Entwicklung intelligenter medizinischer Verbrauchsmittel und deren Peripherie, derMurrplastik Medizintechnik GmbH mit dem Schwerpunkt Prozess- und Werkzeugentwicklung für medizinische Spritzgussteile sowie der Medizinischen Klinik 1 Hämatologie/Onkologie des Universitätsklinikums Dresden und der Apotheke der Uniklinik der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden mit Fokus auf die klinische Anforderungsanalyse zusammen.
Montageprozesse und Anlagenkonzepte für intelligente Verbrauchsmittel
Der Schwerpunkt von SITEC lag insbesondere in der Erforschung innovativer Montageprozesse sowie in der Entwicklung von Anlagenkonzepten für eine hochskalierbare Fertigung und integrierte Testung intelligenter medizinischer Verbrauchsmittel, wie Stecker und Schläuche. Im Projekt wurden verschiedene Technologiedemonstratoren entwickelt, unter anderem für das automatisierte Spulenwickeln, die präzise Kontaktierung der Spulen sowie das Fügen von Schlauch-Stecker-Verbindungen. Damit brachte SITEC seine Expertise in den Bereichen Automatisierung, Prozessentwicklung und industrielle Umsetzung komplexer Montage- und Prüfanwendungen in das Verbundprojekt ein.
Wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung geschaffen
Nach zweieinhalb Jahren Laufzeit wurden wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung intelligenter Infusionssysteme geschaffen. Die Resultate zeigen das Potenzial, medizinische Verbrauchsmittel künftig automatisiert, wirtschaftlich und in hoher Qualität zu fertigen und zu prüfen.
Auch über das Projektende hinaus ist eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Projektpartnern geplant. Der Fokus liegt dabei auf der weiteren Erhöhung des Automatisierungsgrads einzelner Fertigungs- und Montageprozesse, dem Aufbau und der digitalen Vernetzung der gesamten Prozesskette sowie weiteren Schritten auf dem Weg zur Zertifizierung der entwickelten Produkte.
Damit sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die im Projekt entwickelten Technologien und Lösungen erfolgreich in eine industrielle Anwendung und zukünftige Serienfertigung zu überführen.
Die Projektpartner: ConnCons GmbH, Murrplastik Medizintechnik GmbH, Technische Universität Dresden
Das Projekt wurde gefördert durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) im Rahmen der EFRE FuE-Projektförderung aus Mitteln der Europäischen Union unter Mitfinanzierung durch den Freistaat Sachsen.
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